News – Ring Award

BALD…

...geht die Homepage des RING AWARD 20 online!

Alle Infos zum nächsten RING AWARD inklusive Jury, Preise, Einreichungen, etc. gibt es am 21.11.2018 bei dem offiziellen Kick-off des RING AWARD 20! 

Stay tuned!

Neue Leitungsebene für den RING AWARD

Ab sofort hat der RING AWARD ein neues Leitungsgremium: neben Intendant Heinz Weyringer bilden nun die Intendanten der großen Grazer Häuser, Nora Schmid (Oper Graz), Iris Laufenberg (Schauspielhaus Graz) und Michael Schilhan (Next Liberty) sowie der KUG Rektorin Elisabeth Freismuth die Führungsebene des RING AWARD. Dem Wettbewerb steht damit eine tragfähige Basis zur Verfügung um weiterhin den talentierten Musiktheaternachwuchs zu fördern.

Möglich gemacht wird dieses internationale Format durch die Kulturförderungen der Stadt Graz und des Landes Steiermark. Der nächste Wettbewerb - RING AWARD 20 -  wird am 21. November 2018 ausgeschrieben. 

„La finta giardiniera“

Tatjana Gürbaca - RING AWARD 2000 - inszenierte "La finta giardiniera" am Theater Winterthur mit einem spielfreudigen Ensemble und viel Schaum. Hier ein Auszug der begeisterten Pressestimmen:

"Gürbaca, die am Opernhaus Zürich inzwischen zur Lieblingsregisseurin avanciert ist, arbeitet sehr einleuchtend mit dem Gegensatz von Sein und Schein. Jede Figur gibt sich ein bestimmtes Image, doch hinter den Masken und der Schminke kommen die nackten Menschen mit ihren Nöten und Sehnsüchten zum Vorschein." (NZZ, Thomas Schacher)

"La finta giardiniera" braucht weder Giesskanne noch Spaten, nur Putzutensilien und sprühenden Witz. Der Raum ist ein Gewirr aus Plexiglastüren, ein Treibhaus der Gefühle; ein Spiegelkabinett, in dem Schein und Sein durcheinandergeraten. (Luzerner Zeitung, Bettina Kugler)

Gürbaca und ihre Darsteller brauchen nur wenig, um ziemlich viel Klamauk zu veranstalten. Klugen, präzis getimten, wirklich lustigen Klamauk; solchen, den Mozart vorgesehen hat, und anderen, den man aus seiner Musik heraushören kann (oder auch mal kommentierend einfügt).
(Tagesanzeiger, Susanne Kübler)

"Eine Seifenoper im besten Sinne. Das Ensemble brilliert im Schaum." (SZ, Henrik Oerding)

„Così fan tutte“

Die RING AWARD 17 Gewinner Valentin Schwarz und Andrea Cozzi inszenierten im Mai 2018 "Così fan tutte" an der Kammeroper des Theater an der Wien mit einem humorvollen, frischen Ansatz:

"Eine Vorstellung der Oper "Così fan tutte" kommt zur Aufführung. Despina wuselt als Regie-Assistentin herum, der Regisseur muss kurzfristig für den fehlenden Don Alfonso einspringen. Ein guter, ein witziger Einstieg, der dem hochmotivierten Ensemble in weiterer Folge eine ideale Bühne zum Spielen gibt." (Wiener Zeitung, Marion Eigl)

TIMETABLE RING AWARD 20

OPENING & AUSSCHREIBUNG

Der Startschuss für den geplanten RING AWARD 20 fällt mit einer Opening-Veranstaltung am 21. November 2018. Hier findet die offizielle Ausschreibung unseres nächsten Musiktheaterwettbewerbs für Regie und Bühnengestaltung mit Bekanntgabe der Wettbewerbsoper sowie der Teilnahmebedingungen statt. Ab diesem Zeitpunkt können die kreativen Köpfe rauchen und spannende Konzepte erarbeiten. Einsendeschluss für Einreichungen ist voraussichtlich August 2019. Bekanntgabe der Semifinale-Teams erfolgt im September 2019.

Semifinale

Anfang Januar 2020 stellen dann die Semifinale-Teams ihre mit Spannung erwarteten Konzepte dem Publikum und den internationalen Jurymitgliedern im Next Liberty vor. Der Kampf um das Finale beginnt!

Finale

Ende Juni 2020 wird dann das große Finale des RING AWARD 20 auf der Hauptbühne des Schauspielhaus Graz ausgetragen. Drei völlig unterschiedliche Konzepte einer Oper in 24 Stunden! Publikum wie Jury fiebern mit ihren Favoriten. Dem Gewinnerteam winkt ein eigener Inszenierungsauftrag, vergeben von Nora Schmid (Oper Graz). Weitere Sonderpreise internationaler Häuser stehen ebenfalls zur Vergabe.

Mehr Informationen zur Einreichung und zum Ablauf des RA 20 gibt es demnächst auf unserer Webseite!

David Hermann

David Hermann, Gewinner des RING AWARD 2000, inszenierte Leoš Janáčeks „Aus einem Totenhaus“ an der Oper Frankfurt. Die Premiere war am 1. April und gleich darauf, am 9. April, wurde David Hermanns Inszenierung von Ernst Kreneks „Der Diktator; Schwergewicht, oder Die Ehre der Nation; Das geheime Königreich“ mit dem International Opera Award in der Kategorie „Rediscovered Work“ ausgezeichnet. Wir gratulieren sehr herzlich!

Hier ein Auszug aus den Pressestimmen zu „Aus einem Totenhaus“:

Bei aller Drastik im Detail behält Hermanns Inszenierung im Bühnenbild von Johannes Schütz ihre konsistente Intensität, wobei aufgeputschte Gefühligkeit durch ein Stuhl-Gebirge auf der Bühne nüchtern konterkariert wird. […] Insgesamt ist hier eine Aufführung von hoher Dringlichkeit gelungen, szenisch wie musikalisch packend (FAZ, Gerhard R. Koch)

David Hermann gelingt in seiner Inszenierung von Janáčeks sicher bizarrster und politischster Oper ein beklemmend spannendes Agieren mit allen Beteiligten ohne plakative Aktualisierung. Die Bilder wirken lange nach. (Deutschlandfunk, Elisabeth Richter)

Rund 90 pausenlose Minuten nimmt das "Totenhaus" in Anspruch, eine ergreifende Reise in die totale Hoffnungslosigkeit, die der deutsch-französische Regisseur David Hermann an der Oper Frankfurt ausgerechnet am Fest der Auferstehung, an Ostern, als Höllenfahrt zeigte, weil er sich nach eigener Aussage beim "Totenhaus" an Dantes Inferno erinnert fühlte. […] Eine grandiose Inszenierung (BR Klassik, Peter Jungblut)

RING AWARD Gewinnerin siegt bei Opera Awards

Barbora Horáková Joly, RING AWARD 2017 Gewinnerin des „Preis der Stadt Graz“, erhielt am Montag, 09.04.2018, den „Newcomer of the Year“ Award bei den International Opera Awards 2018 in London.

Die tschechische Regisseurin war mit fünf weiteren Regisseuren, Dirigenten und Komponisten in dieser Kategorie nominiert und wurde für ihre zahlreichen erfolgreichen Produktionen im Jahr 2017 ausgezeichnet. 

Mehr zu den International Opera Awards hier.

„L’AFRICAINE“

An der Oper Frankfurt feierte Giacomo Meyerbeers „L’Africaine – Vasco da Gama“ in einer Inszenierung von Tobias Kratzer mit Bühnen- und Kostümbild von Rainer Sellmaier – RING AWARD Gewinnerteam 2008 – Premiere. Wir gratulieren sehr herzlich!

Gespannt sein darf man auch bereits auf die „Tannhäuser“-Inszenierung des begabten Teams 2019 in Bayreuth!

„Weit kühnere Spekulationen als wir ahnungslosen Opernbesucher stellte der in Frankfurt tätige Regisseur Tobias Kratzer an. Ganz sicher ist er ein Meister der klug arrangierten Metamorphosen. Er verwandelt und verwirbelt die Motivik der Opernhandlungen, ohne ihren Hauptnerv zu verletzen. Triftiges, ja Atemberaubendes kommt dabei heraus.“

Frankfurter Rundschau, Hans-Klaus Jungheinrich

„In Frankfurt wird jetzt aus dem Schiffahrerdrama ein Raumschiffabenteuer. Kratzer und Sellmaier übertragen die Parabel um das Fremdsein in ferne Galaxien. [...] So kann Meyerbeer ruhig weiter im Kommen sein…“

Salzburger Nachrichten, Karl Harb

„Der Transfer der letzten Meyerbeerschen Grand Opéra ins Weltall funktioniert. Zudem wird das Zukunftspotenzial, das in der überschiessenden Vielfalt der heroischen Musik Meyerbeers liegt, zumindest von den Bildern dieser Produktion nicht zugedeckt.“

NZZ, Eleonore Büning

„Das Rheingold“

Fulminanter Auftakt zu Richard Wagners „Ring“-Tetralogie am Theater Chemnitz mit der „Rheingold“-Inszenierung von Verena Stoiber und Sophia Schneider – dem RING AWARD 14 Gewinnerteam! Wir gratulieren sehr herzlich! Hier ein Auszug aus den zahlreichen begeisterten Kritiken:

„Wenn er [Alberich] den drei Mädchen am Ende der Szene die güldenen Locken blutig vom Kopf schneidet, sie beschämt und schmerzverzerrt zurücklässt, nimmt das Übel der ganzen Tetralogie seinen Anfang: im Raub des Rheingolds, hier als dem Raub von Weiblichkeit und Unschuld. Regisseurin Verena Stoiber und ihre Ausstatterin Sophia Schneider haben ein treffliches Bild gefunden für die erste Szene im „Rheingold“ – und damit den gelungenen Startschuss gegeben für den neuen Chemnitzer „Ring des Nibelungen“ Richard Wagners.
Die Deutsche Bühne, Ulrike Kolter

„Lange kein so durchdachtes, gewitztes und ausgefeiltes „Rheingold“ gesehen wie das von Verena Stoiber. […] Stoibers Blick ist psychologisch interessiert und zu Ende gedacht, aber auch politisch."
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg

International Opera Awards

RING AWARD Gewinner nominiert für die International Opera Awards

Der RING AWARD beweist sich einmal mehr als renommiertes Sprungbrett für Nachwuchstalente im Musiktheater. Gleich drei RING AWARD Gewinner sind Finalisten der International Opera Awards 2018! Eine internationale Jury ermittelte unter dem Vorsitz von John Allison, Chefredakteur des „Opera Magazine“ und Musikkritiker beim „Daily Telegraph“, auf sechs Kontinenten aus tausenden Einreichungen die Finalisten.

Nominiert in der Kategorie „Regie“:

David Hermann (RING AWARD 2000 Gewinner)

Tobias Kratzer (RING AWARD 2008 Gewinner)

Nominiert in der Kategorie „Newcomer“:

Barbora Horáková Joly (RING AWARD 2017 Gewinnerin des „Preises der Stadt Graz“)

Im April 2018 werden die Awards im Rahmen eines Red Carpet Event im London Coliseum vergeben.

 

Webseite International Opera Awards

opera awards

Sonderpreise 2017

Noch mehr Preise beim RING AWARD 2017

Zusätzliche Sonderpreise in Form von Angeboten für Inszenierungen werden von folgenden Theatern und Opernhäusern vergeben:
 
Preis der Semperoper Dresden, vergeben durch den designierten Intendanten Peter Theiler (übergeben von Johann Casimir Eule):
Team B: Barbora Horáková Joly (CZ) / Cornelia Schmidt (D)
 
Zwei Preise des Theaters an der Wien, vergeben durch den Intendanten Roland Geyer
Team C: Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)
Regisseur Sergei Morozov (RUS) aus Team A
 
Preis des Staatstheaters Cottbus, vergeben durch den Intendanten Martin Schüler
Team C: Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)
 
Preis von Opéra et Orchestre National Montpellier, vergeben durch die Intendantin Valérie Chevalier
Team C: Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)
 
Preis der Deutschen Oper Berlin, vergeben durch den Intendanten Dietmar Schwarz
Semifinale-Team: Wolfgang Nägele (D) / Hannah König (A) / Isabelle Bischof (CH)
 
Preis der Operá de Lyon, vergeben durch den Intendanten Serge Dorny
Team B: Barbora Horáková Joly (CZ) / Cornelia Schmidt (D) 
 
Preis des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, vergeben durch den Intendanten Peter Spuhler
Team C: Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)

 

Preisträger 2017

RING AWARD: Die Preisträger 2017

„RING AWARD 2017 – Preis des Landes Steiermark
dotiert mit € 3.000,- beinhaltet ein Angebot der OPER GRAZ für eine Inszenierung einschließlich Bühnengestaltung auf einer ihrer Spielstätten, ermittelt durch die RING AWARD-Jury
Team C: Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)

 Aus der Begründung der RING AWARD-Jury:
„Die Abstimmung der RING AWARD-Jury war einstimmig, unser Gewinner-Team ist das Team C, Valentin Schwarz und Andrea Cozzi. Es gibt viele Gründe, warum wir dieses Team ausgewählt haben. Die Wunderkammer, die sie für die Bühne ihrer „Don Pasquale“-Interpretation geschaffen haben, ihr historisch-reflektierter Ansatz, die aufeinanderprallenden Welten und nicht zuletzt ihr Slapstick haben uns überzeugt. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt und ich werde das Nashorn, das mit Norina auf dem Rücken über die Bühne gefahren ist, nicht so schnell vergessen. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Gespräche, die nun folgen, und dann darauf das passende Stück für ihre Inszenierung in der Oper Graz zu finden.“
 
„Preis der Stadt Graz“
dotiert mit € 3.000,-, ermittelt durch die INTENDANTEN-Jury
Team B: Barbora Horáková Joly (CZ) / Cornelia Schmidt (D) 
 
Aus der Begründung der INTENDANTEN-Jury:
„Die INTENDANTEN-Jury hat sich für das TEAM B, Barbora Horáková Joly und Cornelia Schmidt entschieden. Sie vermochten in ihrer Inszenierung des ersten Aktes von „Don Pasquale“ ein Konzept umzusetzen, das auf subtile Weise heutig und kulturpolitisch sensibel ist und trotzdem Elemente der commedia dell’arte zum Leben erwecken kann. Darüber hinaus überzeugten sie mit einer genauen Personenregie und Hellhörigkeit für Donizettis musikalische Struktur.“
 
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